Uhrengläser

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Breitling – INSTRUMENTS FOR PROFESSIONALS
Instruments for Professionals lautet der Werbespruch von Breitling, den man wohl nicht übersetzen muß. Leon Breitling hatte schon bei der Gründung seines Unternehmens den Anspruch, besondere Uhren zu bauen: Chronographen. Nach wechselvoller Geschichte ist Breitling heute wieder eine Weltmarke und baut "Instrumente" in Grenchen und La-Chaux-de-Fonds.

Die Geschichte

Breitling ist eine Chronographenmarke und war dies erstaunlicherweise von Beginn an. Die Entstehungsgeschichte der Marke Breitling ähnelt der anderer Uhrenfirmen. Leon Breitling, Sohn deutscher Eltern, die auf der Suche nach Arbeit in die Schweiz gekommen waren, gründet im Jahre 1884, im Alter von nur 24 Jahren, eine Uhrenwerkstatt in St.- Imier im Schweizer Jura. Von Anfang an baut Leon Breitling Uhren mit Zusatzfunktionen, meist mit Stoppuhrfunktion. Bereits nach acht Jahren, 1892, werden die Geschäftsräume im Juradörfchen St. – Imier zu klein, und Breitling übersiedelt nach La-Chaux-de-Fonds, das schon damals ein uhrmacherisches Zentrum in der Schweiz ist. Bald schon folgt ein weiterer Fabrikbau, diesmal an der Rue Montbrillant. Fortan firmiert die Uhrenmanufaktur unter dem Namen "Leon G. Breitling S.A. Montbrillant Watch Company".

Im Jahr 1914 stirbt der Firmengründer, sein Sohn Gaston Breitling wird zum neuen Firmenchef. Er erweist sich jedoch als überaus erfindungsreicher, geschickter Firmeninhaber und meldet eigene Entwicklungen zum Patent an. Breitling-Uhren werden in den darauffolgenden Jahren unter den verschiedensten Namen gehandelt, und erst gegen Ende der zwanziger Jahre wird nur noch der Name Breitling verwendet. Gaston Breitling stirbt im Jahr 1927, aber erst 1932 übernimmt sein Sohn Willy die Führung des Unternehmens. Auch er verfolgt die Linie seines Vaters und Großvaters, technisch besondere Uhren zu bauen. Unter seiner Führung entwickelt Breitling die berühmtesten Modelle: "Chronomat" im Jahr 1942 und "Navitimer", der 10 Jahre später auf den Markt kommt. Mitte der sechziger Jahre finden sich die Uhren- und Uhrwerkehersteller Breitling, Hamilton-Büren, Dubois-Depras und Heuer-Leonidas zusammen, um ein automatisches Chronographenwerk zu entwickeln. Konstruiert und gebaut wird dieses erste Armbanduhrwerk in Modulbauweise letztlich von Hamilton-Büren und Dubois-Depras, die beiden anderen Partner fungieren bei der Entwicklung mit ihrem finanziellen Engagement. Breitling verwendete das im Jahr 1969 lancierte Werk rund 300 000 mal.

In den siebziger Jahren bekommt auch Breitling die Krise der Schweizer Uhrenindustrie mit aller Härte zu spüren. Kaum jemand interessierte sich in der Zeit um 1980 für mechanische Uhren. Am 27. August 1979 wird die Schließung des Unternehmens bekanntgegeben. Im April des selben Jahres hatte sich der heutige Breitling Inhaber Ernest Schneider bereits die Rechte bezüglich des Namen Breitling und Navitimer vertraglich gesichert.

Breitling und die Luftfahrt

Breitling hatte seit jeher eine enge Verbindung zur Luftfahrt. Willy Breitling, der Enkel des Firmengründers Leon, belieferte schon in den dreißiger Jahren das Britische Luftfahrtministerium mit Bordchronographen für Flugzeuge. Es war auch eine Breitling, die als erste Armbanduhr im Weltraum war. Der amerikanische Astronaut Scott Carpenter stoppte die Dauer seines vergleichsweise kurzen Weltraumausflugs mit einer Uhr der Breitling-Modellreihe "Cosmonaute". Die Folge war eine intensive Zusammenarbeit der NASA mit der Schweizer Uhrenmarke. Der enge Bezug zur Fliegerei wurde nach der Übernahme der Marke durch Ernest Schneider im Jahre 1979 noch intensiviert. Beispielsweise wurde in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Luftverband (FAI) der Breitling World Cup ins Leben gerufen, bei dem im wesentlichen die Disziplin des Kunstfluges gewürdigt werden soll. In der "Breitling Academy" bietet das Unternehmen 100 jungen Leuten, die aus einem Wettbewerb hervorgehen, einen Pilotengrundkurs an. Im Projekt "Breitling Orbiter" gelang es 1999 in einer Pionierleistung, die Erde im Heißluftballon zu umrunden. Ebenfalls in diesem Jahr wurde die Flugstaffel "Breitling Fighters" gegründet. Bekannte Jäger aus den 40er-Jahren wie z.B. Spitfire, Kittyhawk, Mustang, Corsair, Messerschmitt und Yakovlev wurden zum Leben erweckt und zeigen auf Flugveranstaltungen das atemberaubende Zusammenspiel fliegender Legenden bei Kampfsimulationen.

Breitling und die Mechanik

Ein großer Teil der Breitling Kollektion besteht aus mechanischen Uhren, besonders die Klassiker Chronomat oder Navitimer sind nicht als Quarzversion erhältlich. Bei Breitling legt man großen Wert darauf, daß nur hochwertige Teile zum Bau der Uhrwerke verwendet werden, die im Hause des Chronographenspezialisten zum Teil noch erhebliche Verbesserungen erfahren. Seit der Uhrenmesse Basel 1999 wartet Breitling mit einer Novität auf: Die gesamte Zeitmesserproduktion – Mechanik- und Quarzwerke – werden der unparteiischen Offiziellen Schweizerischen Chronometerkontrolle (COSC) unterbreitet. Dadurch wird Breitling zum einzigen Uhrmacher der Welt, der alle Zeitmesser als Chronometer zertifiziert anbietet. Neben diesem entscheidenden Vorsprung im Bereich der Präzision und der Zuverlässigkeit hat die Firma Breitling eine ganze Reihe von Verbesserungen realisiert, die unter anderem die Robustheit und den funktionellen Aspekt ihrer Instrumentenuhren noch verstärken.

Bei diesen technischen Verbesserungen kommt nun ein weiterer Firmenname ins Spiel: Kelek. Der Uhrenbetrieb Kelek ist in der bekannten Uhrenstadt La-Chaux-de-Fonds ansässig und hat sich einen Namen als Mechanikspezialist gemacht. Bereits in den sechziger Jahren lernte der Firmenchef und Meisteruhrmacher Gabriel Feuvrier Willy Breitling kennen, woraus sich bald eine enge Zusammenarbeit ergab. Diese wurde in den folgenden Jahren intensiviert und Kelek war maßgeblich an der Entwicklung einiger Breitling Komplikationen beteiligt. Im Jahr 1997 mündete diese Kooperation schließlich in eine "Firmenehe".

Seine Kompetenz als Chronographenspezialist stellt Breitling mit dem Superchronographen Crosswind Special unter Beweis. Die Neuentwicklung ist mit dem Breitling-Caliber 44, einem chronometerzertifizierten Werk und einem großfenstrigen Kalender ausgerüstet. Dieser problemlos ablesbare Kalender besteht aus zwei Anzeigen, links die Zehner-, rechts die Einereinheiten, und befindet sich optimal positioniert im Zifferblattzentrum unter dem 18-karätigen Breitling Goldlogo. Nicht nur die technischen Dimensionen der Breitling-Neuheit sind beeindruckend, sondern auch ihre gewaltigen Ausmaße sorgen für großes Aufsehen: Mit einer Bauhöhe von 15,5 mm und einem Gehäusedurchmesser von 44 mm bringt es die Stahlversion auf ein Gewicht von 120 Gramm, die 18karätige Massivgoldausführung sogar auf 270 Gramm.

Breitling – untrennbar mit der Geschichte der Luftfahrt verbunden, eine Symbiose aus vollendeter Präzision und High-Tech. Breitling – der Chronographenspezialist. Breitling – eine der großen Marken auch im neuen Jahrtausend!
 

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