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Uhrenbeweger / Watchwinder
wir vertreiben Uhrenbeweger der Serien cool velvet (velvet finish), cockpit piano, cockpit atlantic, star atlantic und star piano concept sowie motion swiss pear, motion walnut burl, motion oak burl und travel red cube + travel black cube.
Hersteller der Uhrenbeweger: Elma, MTE, Kadloo, Beco technic, Bergeon ect.
Der Uhrmacher Shop für Uhrenfreunde Uhrenliebhaber Uhrensammler oder für Leute die ein außergewöhnliches Geschenk suchen.
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Chronographen und Stoppuhren, Zeitmesser für jeden Zweck
So vielfältig wie die Anforderungen an die Zeitmessung für technische oder sportliche Ereignisse waren und sind auch die Uhren, mit denen man diese Aufgaben erfüllt. Angefangen von der einfachen Handstoppuhr, mit der der Labortechniker die Reaktionszeit einer Chemikalie misst oder die ein Sportlehrer einer Schulklasse bei der Leichtathletik auf dem Sportplatz dabei hat, bis zum Chronographen, mit dem ein Astronaut in der bemannten Weltraumfahrt die Zündung der Antriebsraketen zum Wiedereintritt in die Erdatmosphäre steuert.
Anders als in der Entwicklung der Armbanduhren ist in der technischen und der Sportzeitmessung immer die neueste Technologie auch die Beste und löst die vorhergehenden Methoden zur Gänze ab. Waren für die offizielle Zeitmessung bis in die 1960er Jahre noch mechanische Zeitmesser, die seit den 30er Jahren bereits elektrisch ausgelöst und angehalten wurden, maßgeblich, so waren es seit der Leichtathletik-Europameisterschaft 1966 in Budapest elektronische Uhren, die als offizielle Zeitmesser anerkannt wurden. In Budapest benutzte man die mechanische Zeitmessung, handgestoppt durch 24 Zeitnehmer auf einer Tribüne in Höhe der Start- und Ziellinie angeordnet, nur noch als Sicherheit. Seit 1961 schon war es möglich, die Zeitmessung in das laufende Fernsehbild einzublenden, und bereits seit 1952, seit den Olympischen Spielen in Helsinki, wurden elektronische Zeitnehmer auf Quarzbasis, mit einer angezeigten Präzision von 100stel-Sekunden verwendet. In der Formel 1 sowie im Bob- und Schlittensport werden heute 1000stel-Sekunden gemessen und als offizielle Zeitmessung anerkannt.
Neben elektronischen Zeitmessern und durch Lichtschranken ausgelöster Präzisionszeitmessung gibt es natürlich auch Stoppuhren und Chronographen aus der vorelektronischen Zeit, mit denen man früher Intervalle gemessen hat. Die mechanischen Räderuhren mit einem Sekundenrad in ihrem Antriebswerk erlauben auch eine Ableitung einer sekundengenauen Anzeige auf dem Zifferblatt. Nachdem man aber die normale Uhr nicht nur dann laufen lassen möchte, wenn man ein Zeitintervall messen muss, oder der Start der Messung nicht immer dann erfolgen kann, wenn der Sekundenzeiger durch die 12-Uhr-Position geht, erfand man bald Uhren, die spezielle Kurzzeitmessungen ermöglichten. Bei einer üblichen Handstoppuhr gibt es einen Knopf zum Start der Zeitmessung, die das Räderwerk der Uhr und die Unruh in Gang setzt, sowie einen Sekunden- und einen Minutenzähler. In manchen Sekunden-Stoppuhren wird die Anzeige nochmals unterteilt, so dass eine 5tel- oder sogar 10tel Sekunde dargestellt werden kann. Derselbe Knopf beendet durch erneutes Drücken die Zeitmessung; das Räderwerk wird blockiert und die gemessene Zeit durch die Zeiger angezeigt. Ein weiterer Drücker erlaubt das Rückstellen auf die Ausgangsposition der Stoppuhr.
Von einem Chronographen spricht man, wenn in einem Gehäuse zusätzlich zu einer normalen Uhr mit Stunden-, Minuten-, und Sekundenanzeige ein Stoppuhrmechanismus eingebaut ist, der nach Betätigen des Startdrückers zum laufenden Uhrwerk hinzugeschaltet wird. Bei dieser Technik läuft die Zeitanzeige der Uhr unabhängig vom Benutzen der Stoppuhr. Mit der technischen Weiterentwicklung der Uhrwerke hat sich auch die Vielfältigkeit der Messmethoden bei Chronographen erweitert. In heutigen Armbanduhren ist eine auf 10tel-Sekunden genaue Anzeige durch eine hohe Schlagzahl von 36.000 Schlägen/h des Uhrwerks auf einem Sekundenzifferblatt möglich. Auch die Messdauer von 12 Stunden auf Hilfszifferblättern ist eine gängige Anzeige. Bei quarzgesteuerten Uhren verwendet man entweder durch separate Motoren angetriebene Hilfszeiger für 20stel- Sekunden oder integrierte Fenster mit digitaler Anzeige, die auch die 100stel-Sekunde darstellbar machen. Die übliche Anordnung der Hilfszifferblätter bei Chronographen ist die "kleine" Sekunde des laufenden Uhrwerkes bei Position 9 auf dem Zifferblatt und die Minuten und Stundenskala bei Position 3 bzw. 6 (Abb. links). Auch Varianten in der Position der kleinen Sekunde sind gebräuchlich. Beim gängigsten mechanischen Chronographen mit automatischem Aufzug ist die Anordnung der Hilfszifferblätter halbmondförmig bei Position 12, 9 und 6 Uhr. An sich spielt die Anordnung keine technische Rolle, ist allerdings konstruktionsbedingt und lässt bei geschlossenem Uhrgehäuse Rückschlüsse auf das im Inneren eingebaute Uhrwerk zu.
Chronographen sind angesichts ihres sportlichen Aussehens und der technischen Komplikation eine begehrte Produktlinie und bis heute Bestandteil der Uhrenkollektionen der meisten Hersteller. Die wenigsten Uhrenträger brauchen eine zusätzliche Stoppuhr am Handgelenk, und so werden viele dieser Zusatzwerke gar nicht betrieben. Für Sammler sind die Chronographen ein begehrtes Objekt, da viele verschiedene Hersteller im Laufe der Jahre eigene Kaliber entwickelt haben bzw. vorhandene Kaliber für ihre Zwecke adaptierten. Die heute produzierten Chronographenwerke kommen meist aus einigen wenigen spezialisierten Fabriken, die schon seit langem Erfahrung in der Herstellung von Chronographen haben. Valjoux und Lemania sind die Bekanntesten. Lemania, seit kurzem wieder unter dem Dach der SWATCH Group, hat erst vor kurzem einen neuen Automatik-Chronographen in Chronometer-Qualität vorgestellt, der unter anderem auch von EBEL verwendet wird. Bei dieser Gelegenheit ist es an der Zeit, auf den Unterschied zwischen Chronograph und Chronometer einzugehen.
Chronograph und Chronometer, was ist der Unterschied?
Chronographen sind - wie oben schon beschrieben - Uhren mit zusätzlicher Stoppuhreinrichtung. Der Begriff kommt noch aus der Zeit, als die ersten mit Tinte schreibenden Stoppuhren erfunden wurden. Auf einem hellen Zifferblatt wurde nach dem Startbefehl durch einen Drücker ein Tintenpunkt auf das Zifferblatt gedrückt. Je nach Stellung des permanent laufenden Zeigers markierte dieser den Startpunkt der Messung. Nach einem weiteren Betätigen des Drückers wurde ein zweiter Tintenpunkt auf das Zifferblatt gesetzt, der das Ende der Messung markierte. Nachdem die Zeitmessung graphisch angezeigt wurde, war der Begriff Chronograph für Stoppuhren geprägt. Ein Chronometer hingegen bezeichnet eine Uhr, die nach bestimmten Voraussetzungen geprüft eine hohe Genauigkeit aufweist. Diese Chronometer sind von unabhängigen, amtlichen Instituten (meist Sternwarten oder staatliche Einrichtungen) geprüfte Präzisionsuhren, die nach erfolgreich bestandener Prüfung den Titel "Chronometer" oder zusätzlich "officially certified" tragen dürfen und ein entsprechendes Zeugnis über ihre Gangergebnisse erhalten. Viele Firmen senden ihre Uhrwerke zur Feststellung der Qualitätsnorm an die Prüfstellen ein, um nach erfolgreichem Abschluss diese besondere Qualitätsauszeichnung auf dem Zifferblatt der Uhr zu vermerken. Diese Uhren dürfen auch unter extremen, im Alltag kaum vorkommenden Bedingungen nicht mehr als eine bestimmte, innerhalb der Toleranz liegende Abweichung haben. Die meisten Chronometerzeugnisse werden seit den 1960er Jahren für die Firmen Rolex und OMEGA erteilt, die mit weitem Abstand die Liste der positiv geprüften Uhren anführen.
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Besondere Chronographen
Neben den klassischen Chronographen, die mit einer zusätzlich zur Uhrzeit angezeigten Sekunden-, Minuten- und Stundenmessung auf verschiedenen Hilfszifferblättern aufwarten können, gibt es noch die Schleppzeigerchronographen (Rattrapant). Bei diesen sind zwei Sekundenzeiger übereinander angeordnet, die gleichzeitig gestartet werden, aber unabhängig voneinander gestoppt werden können. Man hat somit die Möglichkeit, eine Zwischenzeit zu nehmen (am Umkehrpunkt eines Langstreckenlaufes mit gleichem Start- und Zielpunkt) oder zwei Läufer mit gleicher Startzeit zu stoppen, sofern der zweite Läufer nicht mehr als 60 Sekunden nach dem ersten im Ziel eintrifft.
Technisch ist der Rattrapanten-Chronograph höchst kompliziert.
Er besitzt einen zusätzlichen Mechanismus, der einer Zange gleich das auf das Chronographen-Sekundenrad gekoppelte Rattrapantenrad per Knopfdruck anhalten und wieder freigeben kann (Abb. links). Ein federnder Mechanismus sorgt dafür, dass das Rattrapantenrad wieder in eine synchrone Position zum Chronographensekundenrad springt. Neben einigen sehr exklusiven Uhrenmarken wie Patek Philippe oder Breguet, die Rattrapanten-Chronographen anfertigen, gibt es inzwischen auch von OMEGA und von Chronoswiss solche Spezialitäten. Chrono-swiss stellt auch eine besonders schöne Variante mit skelettiertem Werk her, bei der der Mechanismus des Schleppzeigers von außen sichtbar ist. (Abb. links)
Bei Quarzuhren gibt es aufgrund der zahllosen technologischen Möglichkeiten jegliche Art von Zeitanzeige. Bei digital anzeigenden Stoppuhren sind beliebig viele Zwischenzeiten mess- und speicherbar; Rundenzeiten, bei denen bei Abschluss der Messung die folgende Messung automatisch gestartet wird, Additionsstoppverfahren mit aneinander anschließenden Messzeiten von beliebig langer Dauer und die Koppelung dieser Stoppuhren an diverse Peripheriegeräte wie Drucker, Bildschirme, Anzeigetafeln, Computer und Festspeichermedien sind hier zu nennen. Diese Zeitmessungsinstrumente sind aufgrund der Entwicklung in der Computertechnik sehr weit entwickelt und im Vergleich zu ihrer Leistung sehr preiswert zu haben. Dennoch ist es ein unvergleichlich größerer Aufwand, einen mechanischen Chronographen mit zwei Sekunden-Zeigern herzustellen als eine digitale Quarzuhr mit der Möglichkeit, mehrere Läufer zu stoppen. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Preise solcher Zeitmesser.
Auf den folgenden Seiten sehen Sie die verschiedenen Stoppuhren, die im Laufe der Zeit für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt wurden.
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